Inh. Birte Ernestus-Holtkamp
Leiter der Ausbildung:
Wilfried Rappenecker
Oelkersallee 33
22769 Hamburg
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Sei-Ki: Präsenz, Spüren und Raum geben mit Alexandra Gelny
Wie erreichen wir echte Präsenz und Verbundenheit?
Wie können wir uns ganz auf den Moment und die empfangende Person einlassen, ohne uns in Konzepten, Diagnosen oder
Interpretationen zu verlieren?
Wie kommt unsere Berührung in der Tiefe an, ohne jemandem den Raum zu nehmen?
Wie fühlt sich jemand in der Berührung „gesehen“ und warum ist das so wichtig für
Veränderung und Heilwerden?
In diesem Sei-Ki Workshop gehen wir solchen Fragen auf ganz praktische und
erfahrungsbasierte Weise nach.
Sei-Ki ist Kontakt und Verbindung. Mit einem anderen Menschen. Mit dem Leben.
Mit uns selbst.
Sei-Ki ist eine tiefe Begegnung in Berührung. Mit der Bewegung des Lebens.
Sei-Ki lehrt uns, wie wichtig es ist, einen sicheren Raum zu haben, um sich zeigen zu
können, zu spüren und zu wachsen.
Es zeigt uns, dass tiefe Berührung niemals nur durch die Hände geschieht.
Im Sei-Ki erkennen wir den Wert ungeteilter Aufmerksamkeit und wie wichtig es ist,
sich gesehen zu fühlen: um lebendig zu sein, um zu heilen, um sich in dieser Welt gut
verbunden zu fühlen, um gesund zu sein.
Was erwartet dich?
Dieser Workshop bietet ein erfahrungsorientiertes Entdecken wesentlicher Qualitäten im
Sei-Ki.
Zum Beispiel:
Diagnose und Behandlung als Einheit:
Verstehe, wie jede Berührung gleichzeitig Diagnose und Behandlung sein kann. Dabei
geht es nicht um das Benennen von Dysbalancen, sondern um das Wahrnehmen und
Anerkennen der Realität im Hier und Jetzt. Entdecke, wie wesentlich es für eine heilsame
Erfahrung ist, dass sich die empfangende Person „gesehen“ fühlt.
Dem Atem folgen und Raum geben:
Lerne, die Atmung der empfangenden Person zu beobachten, ihr zu folgen und deine
Berührung so zu vertiefen, dass sie ankommt, ohne den Raum der anderen Person
einzuschränken. Wir üben, wie du die feine Balance zwischen Tiefe und Raum geben
findest.
Präsenz, sich einlassen und Grenzen:
Wie können wir uns ganz auf die empfangende Person einlassen, ohne uns selbst zu
verlieren? Wir üben Aufmerksamkeit und Präsenz, und erforschen, was helfen kann, bei
dir zu bleiben, klare Grenzen zu wahren und dich gleichzeitig für die Tiefe des Moments
zu öffnen.
Spüren und Sensibilität fördern:
Mit achtsamen Übungen für unsere Selbstwahrnehmung, Praktiken wie Katsugen Undō
(Üben unserer ursprünglichen Bewegung) und viel Selbsterfahrung lernst du, deine
eigene Sensibilität zu nähren und besser in dir selbst verbunden zu sein. Das hilft, auch
andere so wahrnehmen zu können wie sie sind.
Sesshin (nicht Setsushin):
Wir üben Zen-Geist in der Berührung, die Verbindung mit dem Herzen. Wir stellen uns
der Empfängerin ganz und gar zur Verfügung.
Ein wesentliches Element im Sei-Ki – und übrigens auch in Shizuto Masunagas Shiatsu-
Unterricht.
Für wen?
Dieser Workshop ist eine Einladung an dich, Sei-Ki zu entdecken oder dein Sei-Ki zu vertiefen.
Es sind Teilnehmende mit und ohne Sei-Ki Erfahrung herzlich willkommen.
Wenn du Shiatsu praktizierst, musst du Shiatsu nicht aufgeben, um dich von Sei-Ki inspirieren
zu lassen. Sei-Ki lädt dich ein, dich durch eine eigene Perspektive mit den Wurzeln von
Shiatsu „zurückzuverbinden“.
Sei-Ki
Sei-Ki ist als eine neue Tradition aus dem Shiatsu hervorgegangen. Sein Begründer, Kishi
Akinobu, ein Meister des Shiatsu, erlebte 1980 ein tiefgreifendes Erwachen zur Wahrheit.
Daraus entstand Sei-Ki.
Sei-Ki hat seit den 1980er Jahren einen großen Einfluss auf das westliche Shiatsu.
„Sei-Ki ist keine Technik, sondern ein Zugang zu Leben – Leere in Aktion. Es ist Berührung in
ihrer einfachsten und tiefgründigsten Form. Klient:innen berichten, dass sie zu sich selbst
nach Hause kommen, alte Spannungen loslassen und bemerken, dass sie wieder atmen
können.“
Alice Whieldon
Alexandra Gelny
Alexandra Gelny ist ÖDS anerkannte Shiatsu Lehrerin, diplomierte Shiatsu Praktikerin, Sei-Ki-Praktikerin, zertifizierte Wellmother Lehrerin und zertifizierte Wellmother Maternity Shiatsu Practitioner; Lebens- und Sozialberaterin (Life Coach).
Alexandra Gelny praktiziert seit 2010 hauptberuflich Shiatsu in ihrer Praxis in Wien und hat sich auf Lebensphasen spezialisiert, die oft besonders herausfordernd sind – wie etwa Zeiten der Überlastung oder gesundheitliche Krisen, ein unerfüllter Kinderwunsch, Schwangerschaft und Geburt. In ihrem praktischen Shiatsu-Zugang sind ihr die Arbeit mit den Außerordentlichen Gefäßen und Sei-Ki (Akinobu Kishi) besonders wichtig.
Seit 2016 unterrichtet sie international Fortbildungen für Shiatsu Praktiker*innen und Hebammen. Wissen aus anderen Disziplinen, wie etwa aus der „Traditionellen Lehre der Hebammen- und Entbindungskunst“ (TLHE) oder der Embryologie (u.a. mit Jaap van der Wal) integriert sie mit Begeisterung in ihre Arbeit und ihren Unterricht.
www.alexandragelny.com
